Wer ist ein Protestant?
In Idea-Spektrum 34/2003 Seite
18 stand dazu der nachstehende scharfe, aber nötige Artikel zum fortwährenden
theologischen Verfall der weltweiten Evangelischen Kirchen. Offenbar gibt es eine „Zielsetzung“ zur
gewollten Zerstörung des biblischen Glaubens „von oben her“. - Seit Jahrzehnten
steht dieser Glaube durch liberale und synkretistische
„Spitzenleute“ der Theologie und Kirchenhierarchie buchstäblich „unter Feuer“.
Um so erfreulicher ist es, daß ein Theologieprofessor unter dem Titel „eine
Kirche der tausend Irrlehren“ einmal „echt protestantisch“ Stellung nahm. -
Prof. Georg Huntemann lehrte in Basel und Bremen. Jeder Christ sollte wieder
neu zum „Protestanten“ werden, wenn die biblische Wahrheit umgebogen wird!!! Das ist auch die Pflicht nach 2.Tim. 4,2ff für
bibeltreue Christen! - Wir zitieren aus dem genannten Artikel wie folgt:
Im Frühjahr 1944 schrieb Dietrich Bonhoeffer, „die
westliche Gestalt des Christentums“ sei nur noch die ,,Vorstufe der völligen
Religionslosigkeit“, die ,,herkömmliche Gestalt des Christentums“ vergehe, und
ein neuer radikaler Aufbruch sei nur in ferner Zukunft zu erwarten. - Diese
Zukunft ist immer noch nicht angebrochen. Dafür erleben wir in dem und durch
den heutigen „Protestantismus“ eine
Selbstzerstörung die römische Katholiken 2003 vor dem ,,ökumenischen
Kirchentag“ als Verirrung des Glaubens erschaudern ließ, und sie daran
erinnerte, daß es weder eine „Kirchen- noch eine Abendmahlsgemeinschaft“ mit
diesen „Protestanten“ geben könne. - Daß unlängst ,,ein bekennender
Homosexueller“, Gene Robinson, zum Bischof der Anglikanischen Kirche der USA
gewählt wurde, ist dabei genauso wenig überraschend, wie die ostentative
Teilnahme der Bischöfin von Hamburg, Maria Jepsen, am Jubelfest der Homos,
dem „Christopher-Street-Day.“ - Dieses „Nein“ zum Ethos der Bibel ist
zweifellos spektakulär! Aber
entscheidend ist doch eben: Wenn man von der Unfehlbarkeit der Bibel ausgehen
würde (so der rheinische Theologe Günther Kegel schon vor einem Jahrzehnt),
wäre ,,die ganze akademische Theologenschaft.... eine einzige
Bande von Irrlehrern“. - Wie kann denn die Hamburger Bischöfin Jepsen das
Bischofskreuz tragen, wenn sie der Meinung ist, daß Frauen eben jenes Kreuz
als ein ,,Unterdrückungswerkzeug" sehen, und sich darum wünscht, an der
Stelle des gefolterten Mannes ein „fröhliches Frauenkreuz“ zu sehen mit einer
Frau ,,die in preisendem Jubel ihre Arme öffnet“. - Wo wird von Bischöfen und
Präsidenten der Landeskirchen gegen diese Häresie unter tausend anderen
Häresien protestiert?! - 1529 auf dem
2. Reichstag zu Speyer ,,protestierten“ jene
Reichsstände eben für dieses Recht auf Glauben „an den gefolterten Mann, Jesus,
am Kreuz.“ Seit dem werden übrigens
Christen reformatorischen Bekenntnisses „Protestanten“ genannt. Dieser
Protestantismus ist aber heute am Ende. - Wir
warten auf einen radikalen Aufbruch aus der Mitte der Schrift, auf eine neue
,,Protestation“, die dem Verrat am Evangelium, am Zueinander von Kreuz und
Auferstehung, einen Schlußpunkt setzen wird.…..(Zitat Ende)
– Dieser
neue Aufbruch muß bei jedem einzelnen Christen beginnen. Und solche „neuen
Protestanten“ werden sich dann auch unter dem Wort Gottes wieder zusammenfinden
(unsere Anmerkung)!