Wenn man Zeitungen und Zeitschriften aufmerksam liest oder die elektronischen Medien verfolgt, so stellt man unschwer fest, daß die „historische Evolution“ fast nie in Frage gestellt wird. Bei wissenschaftlichen Beiträgen über die Herkunftsfrage gewinnt man den Eindruck, „daß die Evolutionstheorie bewiesen und daher unumstößlich sei!“
Wenn man der Sache aber auf den Grund geht, stellt man schon bald fest, daß es mit den so genannten «Beweisen für die Evolutionstheorie» nicht zum Besten bestellt ist und daß es bis heute keinen einzigen stichhaltigen Beweis für diese Theorie gibt, denn eine bloße Veränderung von Organen beispielsweise bedeutet noch nicht, daß sich etwas Neues entwickelt hat, daß also eine «Evolution» stattfand. Als echte Evolution gilt nur die Entstehung eines neuen Organs oder Lebewesens, also die Zunahme von neuer sinnvoller genetischer Information. Für eine solche Zunahme fehlt sowohl der Mechanismus als auch jeder experimentelle Beweis! Außerdem sind die in den Schulbüchern vorhandenen «Beweise» alle als nicht stichhaltig erwiesen worden.
An eine Theorie, die nicht bewiesen ist, muß man glauben. Der „Urknall“ wird auch von immer mehr Fachleuten in Frage gestellt. Von Selbstorganisation der Materie wird zwar gesprochen, aber es fehlen jegliche experimentelle Beweise. Es fällt auf, daß immer wieder die «Natur» genannt wird, welche die ganze Komplexität des Lebens hervorgebracht haben soll. Die «Natur» übernimmt hier offensichtlich die Rolle des Schöpfers! Die Komplexität des Lebens wird auf ebenso wundersame, wie bis heute noch unbekannte Kräfte des „sagenhaften Zufalls“ zurückgeführt. Es wird oft gesagt, „wie die Evolution etwas wunderbar gemacht habe, oder wie die Evolution dafür sorgte, daß sich das Leben entwickelte usw.“ - Wie kann eine «Nicht-Person» etwas tun, etwas schaffen oder für etwas sorgen?
Man spricht immer wieder von den «Beweisen» für die Evolution, doch keiner davon ist unseres Erachtens wirklich stichhaltig! Im Gegenteil: Es ist bekannt, daß ständig Pflanzen und Tiere aussterben, daß aber noch nie beobachtet worden ist, wie ein neuer Grundtyp allmählich auftauchte. Denn gemäss den Fossilien erscheinen neue Grundtypen plötzlich. Aussterben ist das Gegenteil von Evolution! Es ist die Wirkung der Entropie, dem Naturgesetz des Zerfalls. Viele Wissenschaftler wissen, daß die Evolutionslehre bis heute nicht bewiesen werden konnte. Das Problem liegt deshalb weniger in der wissenschaftlichen Argumentation als vielmehr bei den philosophischen Vorurteilen von vielen Wissenschaftlern.
Hat die Kirche Jahrhunderte lang die «absolute» Wahrheit
für sich in Anspruch genommen, so hat sich die Situation in den letzten 200
Jahren, und vor allem seit Darwin, um 180 Grad gewendet. Heute ist es so, daß
die evolutionsorientierte Wissenschaft sämtliche Alternativen zur
Evolutionstheorie mit geradezu religiösem Eifer bekämpft. Sie wird
dadurch zu einer fundamentalistischen Religion, die mit einem absoluten
Wahrheitsanspruch auftritt. Und die Medien stimmen weitgehend in diesen Chor
ein.
Was ist die Wahrheit? - Die Wissenschaft wird nie in der Lage sein, Aussagen über die Wahrheit bezüglich der Herkunftsfrage zu machen, weil sich diese nicht mit wissenschaftlichen Mitteln und Instrumenten ergründen läßt.
Nach 140 Jahren Darwinismus, Neodarwinismus und anderer Evolutionstheorien ist es wirklich an der Zeit, öffentlich darauf hinzuweisen, dass Darwins Theorie nach wie vor nicht bewiesen und nicht beweisbar ist. Die kritischen Stimmen gegen die Evolutionstheorie häufen sich zwar, aber sie werden ignoriert, totgeschwiegen, ausgegrenzt und in den Medien unterdrückt. Ein solches Verhalten widerspricht der Meinungs- und Pressefreiheit und ist obendrein unwissenschaftlich. Bei den Modellen Schöpfung oder Evolution handelt es sich letztlich um zwei sich diametral gegenüberstehende Weltanschauungen. Als wissenschaftliche Modelle fußen beide auf Axiomen, auf unbeweisbaren Voraussetzungen.
Die Evolutionslehre basiert auf folgenden vier Axiomen:
Diese vier
Annahmen sind alle nichts anderes als Postulate, also Vermutungen, die als
Denkvoraussetzungen definiert werden. Sie sind weder nachweisbar noch im
wissenschaftlichen Sinne beweisbar. Wir können nicht wissen, ob die kosmischen
Rahmenbedingungen früher gleich gewesen sind wie heute. Wenn wir diese Annahme
für ein Modell voraussetzen, dann stimmt das Modell nur, wenn diese Annahme
nicht in Frage gestellt wird. Stellen wir nur eines dieser vier Axiome in
Frage, bricht das ganze Modell in sich zusammen. Insbesondere das vierte
Axiom, die Annahme, dass sinnvolle Information ohne intelligenten Urheber von
selbst entstehen kann, ist eine reine Hypothese, die weder logisch noch
wissenschaftlich begründbar ist. Die vier Axiome der Evolutionslehre sind
also keineswegs zwingend.
Die Schöpfungslehre hingegen beruht auf den folgenden zwei Axiomen:
Vor allem das erste Axiom
kann genauso wenig bewiesen werden, wie auch die vier Axiome der
Evolutionslehre. Aber es bietet den Vorzug, dass Intelligenz aus Intelligenz
und Leben aus Leben abgeleitet wird. Dies entspricht sowohl aller menschlichen
Logik, als auch der wissenschaftlichen Beobachtung! Die von Louis Pasteur formulierte Aussage: «Omne
vivum ex vivo» (alles Leben entsteht [nur] aus Leben) steht noch immer in
voller Übereinstimmung mit allen experimentellen Daten der präbiotischen Natur.
Es konnte bis heute nicht plausibel nachgewiesen werden, wieso die aller
ersten Zellen hier eine Ausnahme darstellen sollen!
Frage 3: Ist die Bibel
das Wort Gottes? Keine Frage hat das christliche Lager in
den letzten 200 Jahren mehr gespalten, als die Frage nach der Inspiration der
Bibel. - Wenn die Bibel das Wort Gottes ist, dann ist ihr Inhalt wahr. Unseres
Wissens gibt es keine einzige Stelle in der Bibel, die von der Wissenschaft
unzweifelhaft widerlegt werden konnte. Weil das so ist, kann der Inhalt der
Bibel nach wie vor als «wahr» bezeichnet werden. Da auch der Urknall bis heute
nicht bewiesen ist, kann der Schöpfungsbericht als wahr bezeichnet werden, denn
er konnte bis heute nicht widerlegt werden. Im Weiteren stehen sämtliche
Quellenscheidungstheorien, d.h. Theorien zur Bibelauslegung, die von
Theoretikern am Schreibtisch «erfunden» wurden, oft genug im krassen
Widerspruch zur Bibelaussage selbst. So wird z. B. die Verfasserschaft des
Pentateuchs (1. bis 5. Buch Mose) durch Mose an verschiedenen Stellen und auch
von Jesus Christus selber bestätigt. Außerdem hat insbesondere die Archäologie
die Historizität der Bibel bis weit zurück in die Vergangenheit - bis an die
Schwelle der Sintflut, bestätigt (z. B. die ältesten bekannten Hochkulturen
Sumer und Akkad).
Ein konsequent gedachtes
„Schöpfungsmodell“(wie es die Bibel bezeugt) beantwortet alle drei Fragen mit
einem klaren «Ja». Wird nur eine dieser drei Fragen mit einem «Nein»
beantwortet, so landen wir in einer atheistischen Weltanschauung und/oder
reduzieren Gott „auf ein der Natur innewohnendes Urprinzip“ (Pantheismus). Auf
Grund des genuin atheistischen Charakters des Evolutionismus läßt sich der
biblische Schöpfungsbericht nicht mit der Evolutionslehre vereinbaren! Darum
handelt es sich bei den Modellen Schöpfung und Evolution um zwei
verschiedene Weltanschauungen, die sich komplett widersprechen! - Damit
ist die sogenannte „Theistische Evolution“ letztlich ein Unding, welches
lediglich dem untauglichen Versuch von „nicht bibelgebundenen Theologen“ zu
verdanken ist, die sich der aktuell herrschenden Wissenschaftstheorie anbiedern
wollten.