Biblisches
Erziehungsmittel unter Strafe
Mäßige
körperliche Züchtigung im Rahmen der christlichen Erziehung von Kindern war bis
1960 noch vom deutschen BGB akzeptiert und geschützt. Im Jahr 2000 wurde
jegliche körperliche Züchtigung von Kindern durch die Rot-Grüne
Bundes-Regierung bei Strafe verboten. Wer heute seinem Kind für eine grobe
Frechheit eine Backpfeife gibt, riskiert eine Geldstrafe, oder sogar den Entzug
des Erziehungsrechts. Eine „Rot-Grüne Ideologie“, die sich mittlerweile in
allen Parteien breitgemacht hat, maßt sich an, ein 3400 jähriges
Erziehungsmittel, das in der Bibel als letzte Möglichkeit gegeben wurde, zu
kriminalisieren. Wer zum gewaltsamen Erziehungsmittel greift, oder dazu
auffordert kann nun nach dem deutschen Strafrecht betraft werden. Dabei erlaubt
die Bibel keineswegs das exzessive Schlagen von Kindern! Vielmehr gestattet sie
„die Rute der Zucht“ zum mäßigen Gebrauch gegen die Bosheit, die zuweilen auch
Kindern kräftig innewohnen kann. Vor allem aber verbindet sie Erziehung und
auch Strafe mit Liebe. Der Freikirchliche Prediger, Wilfried Plock, bekam kürzlich den Zorn der Medien zu spüren, als er
in einer vom Fernsehen mitgeschnittenen Veranstaltung auf das biblische
Zuchtmittel für Kinder hinwies. Schnell fand sich auch ein Staatsanwalt, der
wegen „Anstachelung zu Gewalt gegen Kinder“ die Ermittlungen aufnahm. Nun
können wir nur noch beten und abwarten, daß dem Prediger die Äußerung „als noch
vertretbare freie Meinungsäußerung“ ausgelegt wird und er nicht zu Gefängnis
oder einer Geldstrafe verurteilt wird. Es gibt auch heute schon Bestrebungen,
die Bibel von „allen anstößigen Äußerungen zu reinigen“ oder sie gar wegen
„Volksverhetzung“ zu verbieten. Mehr Weisheit, als in früheren Zeiten ist für
die Kindererziehung heute nötig. Christliche Eltern müssen noch mehr mit Liebe,
aber auch in notwendigen Strenge und Konsequenz mit Ihren Kindern umgehen, um
sie gut aufzuziehen. Vor allem aber sollten sie durch ein gutes Glaubensvorbild
ihre Kinder beeindrucken und sie im Gebet und Unterweisung vor Gott bringen!
Auch müssen wir begreifen, daß der in der Bibel oft geäußerte
Absolutheitsanspruch auf die Wahrheit und das alleiniges Reden Gottes in ihr,
für militante Atheisten und Vertreter anderer Religionen schwer hinnehmbar ist.
Wir müssen uns wirklich auch in Europa auf Widerstand und Verfolgungszeit
vorbereiten, bei der wir dann ganz auf Jesus angewiesen sind. „Das Leben in
Christus, oder im Heiligen Geist“ muß für uns prägend werden, damit wir im
Glauben auch in Zukunft nicht zuschanden werden (178 mal
kommt der Begriff „in Christus“ im NT vor und 34 mal „im Geist“ vor)! In Jesus
begegnet auch den Kindern der barmherzige Gott. ER hat jedes Kind lieb, auch
das ungehorsame, und ER möchte es auch durch die Eltern gewinnen, die ihm etwas
von der Größe und Güte Gottes lehren wollen. So gesehen sind Kinder eine Gabe
und Aufgabe Gottes für uns. Hierbei kommt vornehmlich den Eltern die Aufgabe
zu, den Kindern die biblischen Wahrheiten zu lehren. Natürlich ist der Gehorsam und der Glaube bei Kindern wachstümlich. Ihr Glaube und ihr Gehorsam gegenüber Gottes
Wort ist nicht so bald perfekt. Wir dürfen sie nicht überfordern. Sie dürfen
auch die immer neue Vergebungsbereitschaft der Eltern kennen lernen, um zu
verstehen, daß auch Gott ihnen neu vergibt, wenn sie wieder in Ungehorsam
gefallen sind. Viele Eltern werden sich erinnern können, daß nicht die Strenge
der Erziehung sie in Gottes Arme trieb, sondern die Güte Gottes. Und wenn sich
in den Eltern etwas von der Güte Gottes widerspiegelt, dann fällt es auch den
Kindern leichter, sich in die Ordnungen Gottes und der Eltern einzufügen. Gott
segne besonders in unserer Zeit die Väter und Mütter mit Weisheit für die
Erziehung! (R.So., BfdW)