Christen gegen Unmoral und sexuellen Missbrauch
In den letzten Monaten mußte man wieder eine verstärkte Kampagne gegen Priester der Katholischen Kirche in allen Medien wahrnehmen, die sich vor Jahren an Minderjährigen sexuell vergangen hatten, oder denen man solches vorwarf. Nun ist das zwar ein scheußliches Verbrechen an den jungen Leibern und Menschenseelen, welches vom 6. Gebot her zu verurteilen ist und zu Recht strafbewehrt nach unseren Gesetzen. Dennoch wird das ganze deutlich hochgespielt, als wäre das typisch ein Problem von Christen. Tatsächlich ist es aber nicht ein Problem von manchen, die sich Christen nennen, es ist vielmehr ein gesamtgesellschaftliches Problem, sogar derer, die am meisten mit Fingern auf Christen zeigen. Die Grünen in Deutschland z.B. wollen schon lange das Alter für sexuelle Freizügigkeit der Jugend von 16 Jahren herabstufen, um ihre homosexuelle und pädophile Klientel zu bedienen. - Für wahre Christen ist und bleibt aber der Leib von Menschen, auch was die sexuellen Dinge angeht, etwas Heiliges und Unantastbares, das der Begehrlichkeit bis zur Ehe entzogen sein soll. Der gleichgeschlechtliche Umgang von Menschen ist von Gottes Wort her sowieso verboten und rechnet unter die so genannten „Gräuelsünden“ nach der Bibel. Ebenso ist ein sexuelles Vergreifen an den eigenen nahen Verwandten durch Gott selbst absolut verboten und gilt auch als „Gräuel“.
Seit der so genannten „sexuellen Revolution“ der „68er Studentenbewegung“, deren Vertreter heute mittlerweile an allen Schalthebeln der Macht in Europa sitzen, auch in vielen Ev. Kirchenleitungen, sind mehr und mehr alle Tabus der Bibel gebrochen worden und unsere Zivilgesellschaft ist somit bis in den Kindergarten hinein „Sexualisiert“ worden. Der Mensch wird oft nur noch als ein „Triebwesen“ missverstanden, des sich allein durch seinen Sexualtrieb definiert und steuert. Diese Ansicht ist Jahrzehnte lang durch den Neomarxismus, die Freudsche Psychologie und eine allgegenwärtige Evolutionspropaganda unter das Volk, und sogar in die Theologie hineingetragen worden. Gottes gute Gabe der Sexualität zwischen Mann und Frau, die sie lebenslang aneinander binden sollte, ist so zum beliebigen „Freizeitlustgegenstand“ verkommen, bei denen, die sich von der Ordnung Gottes verabschiedet haben, oder noch nie etwas von ihr hörten. - Wir als Bibeltreue können da nur mit der Heiligung und der Nachfolge Jesu gegenhalten.
- Pastor Uwe Holmer, jener Mann, der dem obdachlosen, krebskranken Erich Honecker mit seiner Frau Acht Wochen Unterkunft in seinem Haus gewährte, wurde einmal von einem Journalisten über sein Leben in der DDR interviewt, und dabei fragte dieser ihn auch sehr privat; „ob er wirklich nur immer seine Ehefrau hatte und nicht auch andere?“ Holmer bejahte, daß er nur immer seine Frau und nie eine andere hatte. Darauf sagte der freche Journalist: „Ob er denn hinter dem Mond lebe, wo doch alle Männer, die er kennen und auch er selbst, viele Frauen hatten?“ Holmer sagte ihm ruhig; „es könne schon sein, daß er hinter dem Mond lebe, aber er, seine Frau und seine 10 Kinder wären so immer glücklich gewesen, bis heute!“ Der Journalist wurde nachdenklich. Und Holmer legte nach, indem er sagte: „Daß ein Leben nach den Geboten Gottes das beste sei, wo der Mensch immer am glücklichsten würde.“ Der Mann wurde noch nachdenklicher, und Holmer fragte ihn; „ob er mit seinen vielen Frauen denn glücklich sei?“ Darauf entgegnete er: Nein! - „Sehen Sie, das macht den Unterschied aus zwischen einem Leben mit Gott und einem Leben ohne Gottes Gebote!“ Sehr nachdenklich und ohne jeden weiteren Zynismus ging der Mann seine Wege.
- Es muß uns
nicht anfechten, wenn die Welt uns verlacht und verachtet, weil wir uns nach
Gottes Wort richten! Am Ende wird es sich spätestens zeigen, wer den besseren
Weg ging. Gottes Wort gibt uns in jeder Weise den besten Rat. So wollen wir in
der Heiligung nach Seinem Willen auf allen Seinen Wegen gehen und damit auch
unseren Mitmenschen stille Wegweisung sein. Daß Jesus jedem Sünder vergeben
will und eine neue Kreatur aus ihm machen kann, das sollten wir dabei immer
bezeugen! Macher bekommt wegen dieser konsequenten Glaubenshaltung die ganze
Feindschaft Satans und seiner Helfer zu spüren, verliert seine Ehe, seine
Familie und das Ansehen und seinen Beruf. Aber Gott sieht ihn wohlwollend an
und wird ihm alles reich entschädigen! Verfolgung, Lügen und Verleumdungen
gehören nun mal zu den Waffen des Widersachers. Die Gaben des HERRN aber
bleiben: Seine Gnade und Sein Beistand, ein gutes Gewissen und das Ewige
Leben! BfdW
April 2010