Jesus, das Licht, welches alle Menschen erleuchtet…Johannes 1,9-14
Ihr lieben Internetfreunde!
Diese Worte aus „der etwas anderen Weihnachtsgeschichte“
des Evangelisten Johannes zeigen uns ganz und gar deutlich, was Weihnachten
eigentlich für uns bedeutet. Bethlehem damals und später die
Mehrheit Israels erkannten nicht, wer da in ihre Welt gekommen war. Sie nahmen
Jesus nicht an als ihren Messias. Sie stießen sich an Seiner einfachen
Menschlichkeit, in der Er als Gottessohn zu ihnen kam. Alle Wunder und Zeichen
die geschahen, konnten sie nicht überzeugen. Ihr Gottesbild war fertig und ließ
keine Überraschung mehr zu. - Wie ist das bei uns? Lassen wir uns noch von dem
Herrn überraschen? Sind wir noch bereit, unsere Sicht von IHM und von
Weihnachten korrigieren zu lassen? Oder meinen wir, daß wir schon alles über
Jesus und Sein Weihnachten wußten? - Johannes erzählt seine Geschichte vom
Kommen Jesu in die Welt so ganz anders; so, daß gar nichts von der allzu
bekannten Gemütlichkeit aufkommen will. - Hier müssen wir sehr mit den
Herzensaugen sehen lernen und uns mit dem Heiligen Geist beschenken lassen,
damit es in uns warm und richtig „echt weihnachtlich“ wird. - Diese
„Johannesversion“ läßt uns merken, was doch für eine unausgesprochen tiefe
Sehnsucht eigentlich heute noch hinter all dem Rennen, Sorgen, Kaufen, Packen
und Schenken in unserer westlichen Welt die Menschen bewegt. Tatsächlich haben
alle irgendwo eine stille innere Sehnsucht nach der tiefen Geborgenheit einer
echten Gotteskindschaft. Der Jünger Johannes spricht in Vers 9 „vom Licht, das alle Menschen, die in diese
Welt kommen, erleuchtet“, auch
wenn sie Jesus noch nicht kennen. Hierbei macht uns der Herr in Seinem Wort auf
eine riesige missionarische Chance aufmerksam, die alle Christen sogar
gegenüber völlig ungläubigen Menschen haben! - Nicht bloß die „professionelle“
Missionare oder Pastoren haben eine Möglichkeit, ungläubige Menschen mit dem
Evangelium zu erreichen! Nein, jeder wahre Gläubige ist so - ein vom Herrn
Bevollmächtigter, der die gute Botschaft, die einst ihn selbst rettete, in
aller Schlichtheit, aber dennoch in Vollmacht weitergeben kann! - „Gerettet
sein, bringt Rettersinn.“ Das beweisen täglich die vielen Gläubigen, die
beispielsweise mit einem freundlich verbindlichen Wort auch unsere „Goldene
Worte aus der Bibel“ weitergeben! - Freilich muß zuvor in jedem selbst erst
einmal Weihnachten geworden sein. - Hier ist der Ursprung des geflügelten
Wortes „vom Licht, das jemandem aufgeht.“ Allein die Ahnung vom göttlichen
Licht, nützt noch nichts. Sondern; „Wie viele IHN aber aufnahmen, denen gab
er Vollmacht, Gottes Kinder zu werden, die an Seinen Namen glauben.“ Hier
haben wir den wahren Kern von Weihnachten!!! - Christsein bedeutet nach
göttlicher Auffassung eben nicht bloß die Zugehörigkeit zu einer Gemeinde oder
Kirche per Aufnahme mittels der Taufe mit oder ohne eigenes Bekenntnis!
„Jesus aufnehmen“, das ist sowohl eine ganze Entscheidung für den Gottessohn
mit eingeschlossener Bereitschaft, IHM unter allen Umständen zu folgen und zu
gehorchen, wie auch ein Handeln Gottes am Herzen des nun Gläubigen. - Wiedergeboren
werden zu einem Gotteskind, das wird man letztlich nur durch Gottes
gnädiges Handeln. - Trotzdem bedarf es dabei noch unserer ganzen Entscheidung
für den Herrn Jesus. - Ein natürlicher Mensch stammt von seinen natürlichen
Eltern ab, doch das Gotteskind ist nun nicht mehr bloß mit seiner menschlichen
Natur umgeben. Von nun an prägt Gott sein Wollen und Empfinden mit;
nicht als einen „Zwang wider Willen“, sondern als eine Gesinnungsänderung! -
Das neue Wesen Jesu fängt an, im wiedergeborenen Christen Gestalt zu gewinnen.
Liebte er zuvor die Welt und ihre Werte, so liebt er nun Jesus, Sein Wort und
Willen. Nun kann der Wiedergeborene noch einmal ganz neu sehen, hören, denken,
empfinden und handeln lernen. Das Geschenk der Gotteskindschaft verändert
alles! „Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Schöpfung, siehe alles
ist neu geworden“(2.Kor.5,17). So wird „echt Weihnachten“ mit den Worten
des Heiligen Geistes und durch die Apostel Johannes und Paulus überliefert! -
Für die Einen ist das zwar ein echtes Ärgernis, weil sie diese Wiedergeburt
durch den Geist Gottes noch nie erlebten und auch für überflüssig halten, und
für die Anderen ist es ein Grund zum Danken, Loben und Staunen; daß der
allmächtige Gott ihnen so ein wunderbares Geschenk mit Jesus in der
persönlichen Wiedergeburt und Gotteskindschaft gemacht hat! - Freilich ist
dieses alles für uns weder nach Belieben verfügbar, noch können wir den
Glauben, und die Wiedergeburt machen. Trotzdem will der Herr, daß wir in dieser Wahrheit leben und sie
weitersagen. Es stimmt eben, was ein Dichter schon im 18. Jahrhundert so
formulierte: „Und wenn Christus tausendmal in Bethlehem geboren wäre,
und nicht in dir, so wärst du doch verloren!“ - Wie gerne würde man das
Christsein „per kirchlicher Handlung“, einer Schluckimpfung gleich, anderen
beibringen wollen, doch es geht nicht! Das mußten auch alle Reformatoren
einsehen. Die Gotteskindschaft bleibt ein Geschenk, das wir nur mit Jesus
aufnehmen können, wenn wir in seinen Genuß kommen wollen. Jesus ist das größte
und wichtigste Geschenk Gottes für alle Menschen. Es wird spürbar und schafft
Glaubensfrucht, die auch andere erfahren können. Für den Distanzierten und
Außenstehenden ist es ein verborgenes und heimliches Handeln Gottes, bis
derjenige es selbst sucht und erfährt. In Johannes 3,8 sagt Jesus dem
Nikodemus: „Der Wind weht, wo er will, und du hörst sein Sausen wohl; aber
du weißt nicht, woher er kommt, noch wohin er fährt. So ist ein jeder, der aus
dem Geist geboren ist.“ –
Hast Du,
lieber Leser, schon dieses wunderbarste aller Geschenke angenommen? - Wenn Ja,
dann freue Dich und gib es weiter durch die Gute Nachricht von Weihnachten!
Freue Dich Deiner Gotteskindschaft!
Wenn Du dieses wunderbarste aller Weihnachtsgeschenke noch nicht
empfangen hast, so bitte ich Dich jetzt, komm zu Jesus! - Knie nieder, bekenne
IHM alle Deine Sünden und gib Dein Leben hin an Christus; ER wird es ganz neu
machen, so daß Du von Herzen nur danken kannst für das Geschenk der
Wiedergeburt durch den Heiligen Geist, den Dir der himmlische Vater um Jesu
Willen senden wird! Der Herr des Himmels und der Erde will nicht, daß Du in
Furcht, Traurigkeit, Sünden und Verlorenheit irgendwann Dein Leben beschließt!
ER ist durch Jesus in diese Welt gekommen, um Dich von all dem zu befreien! Heute steht ER vor Deiner Herzenstür und
klopft an. Tue IHM auf und
Du wirst es nie mehr bereuen, bitte IHN, zu Dir zu kommen, und Dein Leben neu
zu machen! Vielleicht möchtest Du jetzt zu IHM beten? - Wenn ja, dann kannst Du
es mit eigenen Worten tun, oder vielleicht auch mit diesen:
„Vater im Himmel, ich habe gesündigt
gegen Dich und meine Mitmenschen. Ich glaube von ganzem Herzen, daß Dein Sohn,
Jesus Christus, auch für mich in diese Welt kam, um mich zu erlösen. Am Kreuz
starb ER für mich und Sein Blut macht mich rein von allen meinen Sünden! Im
besonderen nenne ich Dir jetzt meine bewußten Sünden, die ich vor Dir und
Menschen herzlich bereue:………… - Herr Jesus Christus, im Glauben öffne ich Dir
mein Herz und nehme Dich ganz als meinen persönlichen Retter und Herrn in mein
Leben auf! Mache Du durch Deinen Geist in mir Wohnung! Ich danke Dir für
das Ewige Leben, welches Du nun auch
für mich bereitet hast! - HERR, leite mich auf Deinem guten Weg um Deines
Namens willen! - Führe mich bitte auch mit anderen wiedergeborenen Christen
zusammen, die Dir ganz und gar treu nachfolgen bis in Deine Ewigkeit! Lob und
Dank sei Dir!“ - Amen
Ich steh an Deiner Krippen hier,
O Jesus, Du mein Leben;
ich komme bring und schenke Dir,
was Du mir hast gegeben.
Nimm hin, es ist mein Geist und Sinn,
Herz, Seel‘ und Mut, nimm alles hin
und laß Dir`s wohlgefallen.
Da ich noch nicht geboren war,
da bist du mir geboren
und hast mich dir zu eigen gar,
eh ich Dich kannt', erkoren.
Eh ich durch deine Hand gemacht,
da hast du schon bei Dir bedacht,
wie du mein wolltest werden.
Paul Gerhard 1653