„Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf
Erden bei den Menschen Seines Wohlgefallens! Lukas 2,14
Liebe
Missionsfreunde!
Alle Jahre wieder wird zu Weihnachten diese wunderbare Engel-Botschaft an die Hirten und damit die ganze Menschheit in den Kirchen, Gemeinden, auf Plätzen, Weihnachtsmärkten, ja sogar in öffentlichen Fernsehsendungen verkündigt. In Wort, Gesang, Malerei auf Lebkuchenverpackungen und Schokolade, überall wird diese Verheißung der Engel Gottes gerne verbreitet; und merkwürdiger Weise nehmen sogar die Ungläubigen einmal im ganzen Jahr diese wunderbare Botschaft ein wenig zu Herzen. - „Weihnachten, das Fest des Friedens und der Familie“, so sagen sie dann, ohne den eigentlichen Grund des Friedens wirklich zu kennen. Die Sehnsucht nach tiefem bleibendem Frieden bricht sich auch bei ihnen Bahn. Wir aber wissen, daß ohne den „Friedefürst“ Jesus, kein Frieden sein kann, weder im Kleinen, noch im Großen. Selbst wenn man mit verbissener Anstrengung „ein Friedensfest“ feiert, es bleibt eine vergebliche Mühe ohne Jesus. Deshalb ist gerade die Weihnachtszeit für viele Menschen auch eine Zeit großer Anfechtung, bei der ihnen alle Friedlosigkeit, Defizite und Einsamkeit ihres Lebens schmerzlich bewußt werden. Auch wir Christen kennen solche Gedanken. In dieser Zeit der Stille und der Besinnung kommt da manches Leid aus der eigenen Biographie schmerzlich ins Bewusstsein. Manches erlittene Unrecht, mancher Verlust eines geliebten Menschen rührt uns wieder an. Doch gerade da kommt uns der wahre Frieden von Jesus her zu Hilfe: „ER ist unser Friede!“ (Eph.2,14). Dieser wunderbare göttliche Friede ist das Geschenk Jesu, das man wirklich nur von IHM empfängt. „Den Frieden lasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch. Nicht gebe ich euch, wie die Welt gibt. Euer Herz erschrecke nicht und fürchte sich nicht“(Joh.14,27), so sagt Er es im Johannes Evangelium. Auch wenn Menschen meinen, den Frieden zu einer von ihnen herbeigeführten Sache machen zu wollen; es bleibt dabei! – Selbst wenn eine ganze Religion denkt, den Frieden gepachtet zu haben und verheißt, daß unter ihrem Herrschaftsbereich der wahre Friede sei. Aber es ist eben nicht wahr. Da, wo diese merkwürdige Friedensreligion heute herrscht, wo also der Islam herrscht, da ist alles andere, nur kein wirklicher Friede! Schmachvolle Unterwerfung Andersdenkender und brutale Herrschaft durch die so genannte „Scharia“, mit einem Koran, der sogar blindwütigen Terrorismus gegen unbeteiligte Frauen und Kinder notfalls rechtfertigt. Daß die Schweizer mehrheitlich den Bau von Minaretten ablehnen, ist darum durchaus verständlich! Es ist und bleibt ein Rätsel, daß der neue amerikanische Präsident den Islam „als eine großartige Religion“ bezeichnet! Derselbe Mann erhielt zwar jüngst den „Friedens-Nobel-Preis“, doch nun will er noch 30.000 Soldaten mehr zur „Befriedung“ Afghanistans an den Hindukush senden, nur um sie gegen die islamischen „Gotteskrieger“ kämpfen zu lassen. Dabei bezeichnet Obama sein Handeln noch als „Friedensmission“! Und Deutschland macht mit! - So sieht gottlose Welt-Politik aus, und so wird kein Friede! Das Selbe gilt auch für die Situation um Israel und seine Nachbarn. Das tut uns als Christen weh, die wir die Juden und sogar unsere Feinde segnen! Aber ohne Jesus bleibt alles Mühen vergeblich! Das ist eine wahre, aber doch auch fatale Erkenntnis. Trotzdem wir wollen dem Frieden nachjagen (Röm.14,9)! .
Wie können
wir das praktisch tun, auch im Rahmen der Politik, die uns letztlich alle
betrifft? - Da ließen sich neulich sogar alle Mitglieder der neuen deutschen
Bundesregierung „auf Gottes Treue“ vereidigen. Das war ein hoffnungsvolles
Zeichen! Doch ihre Politik bleibt nach wie vor gottlos und somit friedlos! Das
was Gott als „Gräuel“ in Seinem Wort bezeichnet, wird weiterhin in Deutschland
und Europa „als menschlich notwendige Politik“ vertreten. - Aber was soll’s; die EKD und die Evang.
Kirchenleitungen sind längst seit Jahren mit schlechtem Beispiel der Politik
vorangegangen; haben Homosexualität, Abtreibung und Bibelkritik „hoffähig“
gemacht. Sollte unter solchen Bedingungen noch „der Friede Gottes“ wirken
können? Ist nicht darum überall in Westeuropa Friedlosigkeit, Rückgang und
Verfall zu spüren?! - Gott klagt schon in Hosea 4,6 über die abtrünnigen
Priester: „Mein Volk ist dahin, weil es ohne Erkenntnis ist. Denn du hast die
Erkenntnis verworfen; darum will ich dich auch verwerfen, daß du nicht mehr
mein Priester sein sollst. Du vergißt das Gesetz deines Gottes; darum will auch
ich deine Kinder vergessen!“ – Es hilft nichts; auch wenn uns nun die
Überalterung und das Aussterben der Deutschen verharmlosend als
„demographischer Wandel“ verkauft wird, und die offizielle Tötung von 130.000
Kindern im Mutterleib jährlich in Deutschland - als „Familienplanung und Selbstbestimmung der
Frau“ benannt wird! Ohne Buße wird kein Frieden! - Zwar hat das Deutsche
Verfassungsgericht die Abtreibung als „rechtswidrig“ bezeichnet, aber als
„straflos“ durchgehen lassen. So eine „Lizenz zum Töten“ hat es in der
Geschichte der Menschheit noch nie gegeben. Der Kindermord des Herodes ist
vergleichsweise gering dagegen. Die Leugnung biblischer Fakten durch die
Theologie mit beliebiger Interpretation der Heiligen Schrift wird von den
tonangebenden Kirchenleuten schon lange als „Freiheit in der
historisch-kritischen Bibelauslegung“ gerechtfertigt. Wie sollten da Politiker
und das gottlose Volk noch Orientierung haben? Gottes Friede kann sich da nicht
halten in Europa! - Ist es nicht verständlich, wenn so nicht nur die Zahl der
Kirchenmitglieder von Jahr zu Jahr schrumpft, und sogar Jesus selbst und Sein
Friede aus solchen Institutionen auswandern?! - Nun, ich kenne zwar noch einige
treue Christen und Pfarrer in den Kirchen, aber sie haben einen schweren Stand,
und ihr Friede ist meist nur noch „inwendiger Natur“. Der HERR aber hat sich
zum Glück nicht an Institutionen, sondern an Sein Wort und an Menschen, die es
halten gebunden! „Friede auf Erden bei den Menschen Seines Wohlgefallens!“ - ER
sucht heute „Menschen Seines
Wohlgefallens!“ Wenn unsere Gesellschaft im Großen wie im Kleinen von Unfrieden
geplagt wird, dann ist dieses ein Zeichen, daß der HERR bei so vielen Sünden
nicht mehr dabei sein kann! Der Friede ist Sein Geschenk und stellt sich nicht
wegen menschlicher Propaganda oder einer Nobelpreisverleihung ein! Wenn
Menschen Gott und Sein Wort ausklammern, dann haben sie eben keinen Frieden!
Das quasi ist ein göttliches „Naturgesetz“!
In Jesaja 48,22 heißt es: „Keinen
Frieden, spricht der HERR, gibt es für die Gottlosen!“ - Die Gottlosen sind
dabei nicht zuerst die Heiden, nein, vielmehr sind es die, welche das Wort
Gottes kennen und es beiseite tun. Darum gilt es für echte „Protestanten“, sich
immer da zu melden, wo Gottes klares Wort von „so genannten Christen“ beiseite
gesetzt wird, auch wenn das mit Leid und Verfolgung verbunden sein sollte! Als
Jesu Jünger dürfen wir nicht lautlos zusehen, wie unser Volk und sogar unsere
Glaubensgeschwister in die Irre gehen und so den ewigen Frieden verlieren! Die
Ideologie der drei Affen, die sich Augen, Ohren und Mund zuhalten darf sich
nicht noch unter Christen ausbreiten! Predige das Wort, steh dazu, es sei zur
Zeit oder zur Unzeit; weise zurecht, drohe, ermahne mit aller Geduld und
Lehre…. (2.Tim. 4,2f) so mahnt Paulus!
Es gibt zwar
heute bettelarme und verfolgte Menschen auf dieser Erde, die den Frieden Gottes
in sich haben, weil sie nach dem Wohlgefallen Gottes leben, und die Welt sieht
sie nicht an. Und es gibt Hochgeehrte und „Superreiche“, die trotz aller Ehre,
eine ruhe- und friedlose Existenz leben müssen, fern vom Frieden und Wohlgefallen
des HERRN. Was ist das Geheimnis dabei? - Paulus lüftet es mit den Worten des
Kolosser-Briefes Kap.1 Vers 19f: „Denn es gefiel [Gott], daß in Ihm (in Jesus)
alle Fülle wohnen sollte und alles durch Ihn versöhnt würde zu Ihm selbst hin –
dadurch, daß Er Frieden machte durch das Blut Seines Kreuzes - durch Ihn,
sowohl was im Himmel, als auch was auf Erden ist!“ - Das ist der Grund des Friedens, den Gott mit
dem Kommen Seines Sohnes begann und der die Gläubigen erfüllt auch inmitten von
Weltenstreit und Not: Jesus, der Friedefürst wurde Mensch, um uns ganz nahe
zu sein und uns von unserer ewigen Friedlosigkeit wegen der Sünde zu erlösen!
„Er erlöste die, welche aus Furcht vor dem Tode ihr ganzes Leben Knechte sein
mußten“ (Hebräer 2,15)!
- So ist der erhabene Gottessohn
aus der himmlischen Hoheit gekommen zu uns armen Menschenkindern, um uns von
der Tyrannei der Sünde und des Todes zu erlösen! - Das buchstabieren wir
wirklich alle Jahre wieder und können es gar nicht voll begreifen, was
uns da mit Jesus geschenkt wurde! -
Frieden, Rettung, Vergebung, Versöhnung, Liebe, Freude, tiefe Harmonie
und Gemeinschaft mit dem Dreieinigen Gott und mit anderen wahrhaft Gläubigen,
und zuletzt ein ewiges Leben in Seiner wunderbaren Herrlichkeit, aus der die
Engel kamen! Keiner, der zu diesem Jesus gläubig kommt, muß mehr befürchten,
zurückgestoßen zu werden. - Voller Liebe und Erbarmen nimmt ER sich der
gottentfremdeten sündigen Menschheit an. Alle Sünden der Welt trägt Er „als der
große Schmerzensmann“(Jes.53) für eine treulose Menschheit am Kreuz hinweg! -
„Heut‘ schleußt ER wieder auf die Tür zum schönen Paradeis, der Cherub steht
nicht mehr darfür, Gott sei Lob, Ehr' und Preis.“ - so heißt es in einem
alten Weihnachtschoral. - Dieses alles ist die eine Seite der himmlischen
Botschaft! Die andere ist eine ganz und gar irdische: „...Frieden auf Erden
bei den Menschen Seines Wohlgefallens“(wie es am Besten übersetzt heißt).
Gott schafft durch Seinen Sohn auf dieser Erde ganz neue Verhältnisse unter
Menschen. Deshalb wird Jesus auch in Jesaja 9,5 Friedefürst genannt.
Wie sollen wir das verstehen? - Wenn wir uns am Ende dieses Jahres in der Welt
umschauen, dann bietet sich doch eine ganz andere Perspektive, die so gar nicht
der Engelbotschaft entsprechen will. - Unfriede, wo man hinschaut; im Kleinen
wie im Großen: Zerstrittene Familien, Christen, die sich bekämpfen, eine
zutiefst sozial gespaltene Gesellschaft, Krisen, Entsolidarisierung, Kriege hin
und her. All das will auch uns die Freude an dem gekommenen und bald wiederkommenden
Jesus eintrüben. - Wenn wir aber genauer in die Bibel sehen, erkennen wir,
daß Jesus gerade in eine solche Welt hineingeboren wurde. Diese Welt war noch nie besser, als sie es heute ist!
Existenzielle und wirtschaftliche Not mit Verfolgungen und Kriegen gab es ja
schon bei der Geburt unseres Heilandes. Schon damals war Kindermord die Antwort
auf den Segen Gottes für die Menschheit (1.Mo.18,18; Mt.2,16). Das Wehklagen
der Mütter zu Bethlehem gehört leider mit zu der Weihnachtsgeschichte! Die
ganze Widersprüchlichkeit der Menschheit scheint auch in dem obigen Bild
eingefangen zu sein: Da hält ein amerikanischer Soldat nachdenklich ein
verwundetes Kind in den Händen. Tragisch und furchtbar! da wollen Menschen
Frieden, Gerechtigkeit und Freiheit anderen Menschen und Völkern bringen, aber
sie tun dieses mit Mitteln der Gewalt, weil es scheinbar keine andere
Möglichkeit mehr gibt. Ganz anders machte es da der HERR mit Seinem
wunderbaren und einzigartigen „Friedensprogramm“!
- Der
Sohn Gottes hat sich für uns Sünder eben nicht gescheut, in diese böse
Sündenwelt zu kommen, um sie zu versöhnen und zu verändern! Gottes Sohn kommt
in die Welt und öffnet den an IHN Gläubigen eine wirklich himmlische Heimat,
die schon auf dieser Erde ihren Anfang nimmt! - Trotz aller
teuflisch-menschlichen Fälschungsversuche des Evangeliums in den letzten 2000
Jahren, hat sich dennoch „das göttliche Rettungsprogramm“ seit der ersten Weihnacht
als eine beispiellose „Erfolgsgeschichte“ erwiesen! Wer SEIN
Friedensangebot in Jesus persönlich annimmt, der darf von Gottes Frieden
umfangen sein, hier und in Ewigkeit! - Bist Du noch in Sünden und Unfrieden
verstrickt, durch die Dich Dein Gewissen verklagt? - Jesus will Dein ganz
persönlicher Friedefürst sein! Höre;
ER will Dir SEINEN Frieden geben! - So wirst auch Du „ein Mensch Seines
Wohlgefallens“! Den damals gering geschätzten und verachteten Schafhirten
wurde die Botschaft von der versöhnenden Liebe Gottes zuerst verkündet; gerade
nicht den erwartungsvollen Religiösen in Israel! Diese Tatsache weist uns
darauf hin, daß Jesus gekommen ist, Sünder und Verlorene zu retten (Lukas
19,10)! - Christ, der Retter ist da für Dich, für die Menschen in
Kriegsgebieten, für die Hoffnungslosen, auch in unserer nahen Umgebung, für die
Kranken, Alten, Armen, Einsamen und Sterbenden; - für die Hochmütigen, für die,
welche noch einer falschen Religion dienen! - Diese Friedensbotschaft kommt an! Als Mensch Seines Wohlgefallens kannst Du
gewiß mit dieser frohen Botschaft wenigstens einen anderen in Deiner nahen
Umgebung erreichen! Behalte sie
nicht für Dich, sie rettet! Vielleicht kannst Du schon mit einem einzigen
„Goldenen Wort“ helfen, und ein Mensch wird gerettet! Gib sie weiter; sei
ein Segen! - In Jesus verbunden
grüßt Euch mit dem ganzen BfdW-Team und wünscht Euch eine frohe
Weihnachtszeit mit einem guten neuen
Jahr 2010 ! Euer Pastor R. Sorger
Gott sei Dank durch alle Welt,
der Sein Wort beständig hält
und der Sünder Trost und Rat
zu uns hergesendet hat.
Sei willkommen, o mein Heil!
Dir Hosianna, o mein Teil!
Richte Du auch eine Bahn
Dir in meinem Herzen an.
Zieh, Du Ehrenkönig ein,
es gehöret Dir allein;
mach es, wie Du gerne tust,
rein von allem Sündenwust.
Heinrich Held 1658